Fotos selber machen? Ich bin doch kein Profi!
Das habe ich mir auch einmal gedacht. Bis ich mir vor ungefähr 2 Jahren eine Sony DSC-HX1 gekauft habe. Damals kaufte ich die Kamera, um meinem Dasein als Hobbyfotograf gerecht zu werden. Vorher nutze ich die Kamera eines Sony Ericsson Handys. Zwischen Handy und Kamera lagen bzw. liegen Welten, weswegen ich bald entdeckte, dass so eine Kamera für wesentlich mehr als reine Hobbyfotografie geschaffen ist.Der positive Nebeneffekt war, dass sich die Qualität der Artikel im Blog spürbar verbessert hat - zumindest kam es mir als Blogger so vor.
Seit diesem Tag habe ich nie wieder fremde Fotos benutzt. Von der Google Bildersuche habe ich sowieso noch nie Fotos geklaut. Die Risiken sind es einfach nicht wert. Entweder schieße ich für einen Blog Artikel ein Foto oder ich erstelle eine kleine Grafik in Photoshop.
Doch nicht jeder Blogger hat Zeit oder Lust, Fotos für einen Blog Artikel selber zu machen.
Fotos selber machen: Vorteile
- Keine Kosten für Fotos, nur einmalig die Kamera & Zubehör bezahlen
- Fotos genau wie gewünscht - keine Probleme mit unpassenden Fotografien
- Möglicherweise schneller als Suche in Fotodatenbanken = Zeitgewinn
- Höchstmögliche Auflösung der Fotos, dadurch
- beste Qualität
Fotos selber machen: Nachteile
- Suche in Fotodatenbanken eventuell schneller = Zeitverlust
- Je nach Kamera kann es schwierig sein, gute Fotos schnell hinzubekommen
- Eventuell viel Zubehör nötig (Blue- oder Greenscreen, Leinwand, Stativ, Ersatzakku, Kameratasche, Beleuchtung)
- Lernphase
- Je nach gewünschten Fotos möglicherweise viel Platz im Büro oder Arbeitszimmer nötig
- Je nachdem eventuell eine Hilfe nötig: ein Modell oder jemand, der die Kamera auslöst
Abschlussfazit
Es gilt also wie so oft genau abzuwägen, was sich für einen selbst lohnt. Schreibt man regelmäßig Blog Artikel kann es schon einiges an Zeit kosten, wenn man für jeden Artikel ein Foto machen muss. Dafür hat man dann genau das Foto, wie es einem passt. Erwirbt man sich in einer Fotocommunity ein Bild, so muss man vermutlich abstriche machen und erhält nicht immer genau das Motiv, was man im Kopf hatte.Dafür muss eine Digitalkamera/digitale Spiegelreflexkamera nur einmal bezahlt werden. In einer (kostenpflichtigen) Fotocommunity bezahlt man eine Nutzungsgebühr - dauerhaft. Selbst bei einer kostenfreien Fotocommunity ist man zumindest verpflichtet, einen Copyright Hinweis zu setzen. Je nachdem, wie professionell die Fotos sein sollen (oder was man für Fotos möchte) muss zusätzlich bedacht werden, dass einiges an Equipment benötigt wird. Zubehör wie ein Blue- oder Greenscreen nehmen nicht nur Platz weg, sie kosten auch Geld (was aber nur eine einmalige Investition ist). Bevor man 100%ig die Fotos bekommt, die man sich gewünscht hat, erfordert es auch einiges an Eingewöhnungszeit, nicht jeder ist ein Technik-Genie und versteht sofort, was er macht.
Ich mache jedenfalls viel lieber eigene Fotos, anstatt ich womöglich teuer welche erwerbe oder verpflichtet bin, einen Copyright Hinweis zu setzen!
